Veranstaltungen

Vortrag zum Mammographiescreening

Freitag, 08.12.2017, 18.00 Uhr, im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Konstanz, Benediktinerplatz 1, 78467 Konstanz

Referentin: Dr. Vanessa Kääb-Sanyal

Seit zehn Jahren ist die Mammographieeinheit Baden-Württemberg-9 in unserer Region in Betrieb. Für Ärzte und Klientinnen ist das Mammographiescreening zum Alltag geworden. Doch auch die Kritik verstummt nicht. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen: können die Befürworter Erfolge vorweisen? Gibt es sichtbaren Nutzen... oder gar Schaden? Wer würde das besser wissen als Dr. Vanessa Kääb-Sanyal! Sie ist seit Einführung des Programms in 2005 verantwortlich für die Evaluation des Programms. Seit nunmehr zwei Jahren leitet sie die Geschäftsstelle der "Kooperationsgemeinschaft Mammographie" und ist damit sozusagen CEO des bundesweiten Screeningprogramms. Dr. Kääb-Sanyal hat zahlreiche einschlägige Veröffentlichungen verfasst und gilt international als Expertin für die europäischen Screening-Programme . Wir freuen uns sehr, dass wir sie für einen Vortrag in Konstanz gewinnen konnten. Wir werden Gelegenheit haben, Informationen aus erster Hand zu hören und zu diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen vor und im Screening-Alter, Patientinnen, und jedermann sonst mit Interesse am Mammographiescreening.

Weitere Informationen: Selbsthilfekontaktstelle Landkreis Konstanz Tel: 07531 800 1787, E-Mail: info@selbsthilfe-kommit.de

„Fibromyalgie – Schmerzen mit unbekannter Ursache?“

Die Rheuma-Liga Arbeitsgemeinschaft Kreis Konstanz und die Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises Konstanz lädt alle Betroffenen und Interessierten zu diesem Vortrag am Dienstag, den 19. September 2017, um 18.30 Uhr in den großen Sitzungssaal des Landratsamts Konstanz, Benediktinerplatz 1, 78467 Konstanz ein.

Referentin ist Frau Dr. Anette Pohlmeier, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Anästhesiologie, spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin und Palliativmedizin in Markelfingen. Über das Fibromyalgie-Syndrom, gibt es viele Vorurteile. Manche Ärzte halten das FMS für eine Depression oder ausschließlich psychisch bedingt. Die Betroffenen haben meist bis zur Diagnosestellung eine lange »Ärzte-Odyssee« hinter sich. Meist wird die Diagnose von einem Rheumatologen gestellt. Dabei ist das Fibromyalgie-Syndrom eine Erkrankung, die mehr als drei Prozent der Bevölkerung in den Industrieländern betrifft, vor allem Frauen, aber auch Männer und sogar Kinder und Jugendliche. Die Ursache ist noch immer unbekannt. Die Rheuma-Liga ist für die Fibromyalgie-Betroffenen da. Unter dem Motto Beratung, Motivation und Begegnung, organisieren zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Fülle von Selbsthilfeangeboten, die zur Bewältigung des Alltags hilfreich sind. In diesem Vortrag erfahren Sie mehr über die Erkrankung und was Sie dagegen unternehmen können – sowohl im medizinischen Bereich und vor allem im Rahmen der Selbsthilfe.

„Vorsorgen ist wichtig – aber wie?“ – Vortrag am 16. Mai im Landratsamt

Zu einem Vortrag zum Thema „Vorsorgen ist wichtig – aber wie?“ lädt das Landratsamt Konstanz gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Kreis Konstanz der Rheuma-Liga Baden-Württemberg und dem Kreisseniorenrat am Dienstag, 16. Mai 2017 um 18 Uhr alle Interessierten in den Großen Sitzungssaal des Landratsamtes, Benediktinerplatz 1 in Konstanz, ein.

Zu einem selbstbestimmten Leben gehört die rechtzeitige Vorbereitung auf den Zeitpunkt, an dem man keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann. Aufgrund Altersgebrechen, Krankheit oder Unfall kann jeder plötzlich in die Lage kommen, die Belange nicht mehr selbst regeln zu können. Wenn man nicht mehr in der Lage ist, eigenständige Entscheidungen zu treffen, bestellt das Amtsgericht einen Betreuer als rechtlichen Vertreter. Für viele Menschen ist es eine unangenehme Vorstellung, bei der künftigen Lebensgestaltung von einer Person abhängig zu sein, auf deren Auswahl man selbst keinen Einfluss nehmen kann. Daher ist es ratsam, rechtzeitig Vorsorge zu treffen und schriftlich Vertrauenspersonen zu bestimmen, die sich im Bedarfsfall um die persönlichen und finanziellen Angelegenheiten kümmern können.

Referent Dr. Bernd Eberwein wird in seinem Vortrag die Möglichkeiten aufzeigen, durch Vollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung die eigenen Wünsche festzulegen und Vertrauenspersonen mit der Wahrung der Interessen zu betrauen.

Info-Veranstaltung der Rheuma-Liga im Landratsamt

Die Rheuma Liga Kreis Konstanz hat für das Jahr 2017 eine Vortragsreihe im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Konstanz, Benediktinerplatz 1, 78467 Konstanz geplant.

Am Dienstag, 20. April 2017 wird Frau Kathrin Ivenz von der Rheuma-Liga Baden-Württember ab 18.00 Uhr zunächst die Arbeit der Selbsthilfeorganisation vorstellen und im Anschluss Fragen der Besucher beantworten. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Zudem sind an diesem Abend Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Konstanz mit Infomaterial und zum persönlichen Austausch mit Interessierten vor Ort.

Unter dem Motto „Offensive KN 2017“ sind weitere Veranstaltungen im Landratsamt geplant. Jeweils ab 18.00 Uhr geht es am 16. Mai um den Themenkomplex „Patientenverfügung, Betreuungsvollmacht und Generalvollmacht“, am 19. Juli spricht ein Orthopäde über rheumatische Erkrankungen aus Sicht seines Fachbereiches und am 19. September geht es um das Thema Schmerztherapie und Fibromyalgie. Im Kreis Konstanz hat die Rheuma Liga zurzeit rund 600 Mitglieder, landesweit sind es über 15.000. Deutschlandweit gibt es rund 20 Millionen Rheumatiker. Rheuma ist keine eigenständige Erkrankung, sondern dient als Überbegriff für mehr als 100 verschiedene Krankheitsbilder. Darunter fallen unter anderem auch Arthrose und Gicht.

Für weitere Informationen können sich Interessierte an die Rheuma-Liga Baden-Württemberg, Christa Lasch (Tel.: 07732 54342), oder an die Selbsthilfekontaktstelle des Landratsamtes Konstanz (Tel.: 07531 800-1787, E-Mail: info@selbsthilfe-kommit.de) wenden.

Info-Veranstaltung der Rheuma-Liga im Landratsamt

Die Rheuma Liga Kreis Konstanz hat für das Jahr 2017 eine Vortragsreihe in der Stadt Konstanz geplant.

Den Anfang macht eine Veranstaltung am kommenden Dienstag, 28. März, im Landratsamt am Benediktinerplatz 1. Ab 18.00 Uhr wird Kathrin Ivenz von der Rheuma Liga Baden-Württemberg zunächst die Arbeit der Selbsthilfeorganisation vorstellen und im Anschluss Fragen der Besucher beantworten.

Zudem sind an diesem Abend Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Konstanz mit Infomaterial und zum persönlichen Austausch mit Interessierten vor Ort. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Unter dem Motto „Offensive KN 2017“ sind weitere Veranstaltungen im Landratsamt geplant. Jeweils ab 18.00 Uhr geht es am 16. Mai um den Themenkomplex „Patientenverfügung, Betreuungsvollmacht und Generalvollmacht“, am 19. Juli spricht ein Orthopäde über rheumatische Erkrankungen aus Sicht seines Fachbereiches und am 19. September geht es um das Thema Schmerztherapie und Fibromyalgie. Im Kreis Konstanz hat die Rheuma Liga zurzeit rund 600 Mitglieder, landesweit sind es über 15.000. Deutschlandweit gibt es rund 20 Millionen Rheumatiker. Rheuma ist keine eigenständige Erkrankung, sondern dient als Überbegriff für mehr als 100 verschiedene Krankheitsbilder. Darunter fallen unter anderem auch Arthrose und Gicht.

Für weitere Informationen können sich Interessierte an die Rheuma-Liga Baden-Württemberg, Christa Lasch (Tel.: 07732 54342), oder an die Selbsthilfekontaktstelle des Landratsamtes Konstanz (Tel.: 07531 800-1787, E-Mail: info@selbsthilfe-kommit.de) wenden.

Herz im Stress: Bluthochdruck, Diabetes und hohes Cholesterin – wie schützt man sich vor den stillen Killern?

Vorträge im Rahmen der bundesweiten Herzwoche am 14. November im Klinikum Singen Singen. Im Rahmen der bundesweiten Herzwoche der Deutschen Herzstiftung findet am 14. November um 17.00 Uhr im Turmsaal des Singener Klinikums eine Vortragsveranstaltung für Patienten, deren Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit statt unter dem Titel "Herz unter Stress - Bluthochdruck - Diabetes und Cholesterin". Die "stillen Killer" werden häufig unterschätzt, mit fatalen Folgen: Unerkannt und unbehandelt können Bluthochdruck, Diabetes und ein zu hoher Cholesterinspiegel zu einer Gefahr für das Herz und das Gefäßsystem bis hin zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzlichem Herztod werden.

PD Dr. Marc Kollum, Chefarzt der I. Medizinischen Klinik Singen (Kardiologie), führt in die Veranstaltung ein und erklärt in seinem Vortrag „Wann habe ich einen Herzinfarkt?“ Der Frage „Chronische Herzinsuffizienz, Was kann mein Herz noch leisten?“ geht Dr. med. Anna Lena Anjarwalla von der Kardiologische Praxisgemeinschaft Singen in ihrem Vortrag nach. Über „Formen der Rhythmusstörung“ referiert Dr. med. Stefan Asbach, Sektionsleiter der Elektrophysiologie der I. Medizinischen Klinik Singen. Zum Abschluss erklärt Dr. med. Robin Schulze, Chefarzt in der Mettnau-Kurklinik, „Was muss ich an meinem Lebensstil ändern?“ und geht dabei auf die Themenkomplexe Bewegung, Herzsport und Ernährung ein. Die Vorträge dauern ca. zehn Minuten, im Anschluss an jeden Vortrag besteht für das Publikum die Möglichkeit, direkt Fragen an den Referenten zu stellen. Der Eintritt ist frei.

Vortrag über Angebote der Psychosomatik

Am Samstag, 12. November 2016 um 15.30 Uhr lädt die Selbsthilfekontaktstelle des Landratsamtes Konstanz alle Interessierten zu einem Vortrag von Dr. Oliver Müller über Angebote der Psychosomatik in den Turmsaal des Hegau-Bodensee-Klinikums Singen, Virchowstr. 10, ein. Müller ist Chefarzt der Psychosomatik am Zentrum für Psychiatrie Reichenau sowie an den Kliniken des Gesundheitsverbundes Landkreis Konstanz in Konstanz und Singen. In seinem Vortrag wird er auf die ambulanten, teilstationären und stationären Angebote der Psychosomatik im Landkreis Konstanz eingehen und insbesondere erläutern, an welche Personen sich diese richten. Anschließend gibt es die Möglichkeit für eine offene Gesprächsrunde. Der Eintritt ist frei.

Schilddrüsenunterfunktion/Hashimoto – heilbar?

Die Ärztin Frau Dr. Brakebusch wird in ihrem Vortrag über Ursachen, Diagnostik und Ansatzmöglichkeiten der Behandlung/Therapie bei chronischen Schilddrüsenerkrankungen, besonders bei einer Hashimoto Thyreoidtis sprechen und über die Auswirkungen von Hormonschwankungen in den verschiedenen Lebensabschnitten.

Dr. Leveke Brakebusch, Tätigkeitsschwerpunkt autoimmune Schilddrüsenerkankung Freitag, 28 Oktober 2016, 19.00 Uhr Landratsamt Konstanz, großer Sitzungsaal, Eintritt frei

Weitere Infos erhalten Sie bei der Selbsthilfekontaktstelle und dem Selbsthilfenetzwerk „Kommit“ des Landratsamtes Konstanz, Tel.: 07531/800-1787, Mail: info@selbsthilfe-kommit.de.

Veranstaltungshinweis des Sarkoidose-Gesprächskreises:

Freitag, 7.Oktober 2016 um 18.00 Uhr im Amt für Gesundheit und Versorgung, Scheffelstr. 15, 78315 Radolfzell
Frau Monika Fassl, AOK Konstanz, wird zum Thema „Gesunde Ernährung bei chronischen Erkrankungen“ referieren.

Sarkoidose ist eine seit über 100 Jahren bekannte Erkrankung, die mit Entzündungen und Knötchen einhergeht, bei der jedes Organ betroffen sein kann, deren Ursprung bis heute unbekannt ist und die nur sehr schwer behandelbar ist.

Veranstaltungshinweis der Autismus-Gruppe Bodensee e.V.:

Die Gruppe Autismus Bodensee e.V. lädt zur Ihrer Veranstaltung: Lesung und Bilderausstellung mit Silke Bauerfeind am Mittwoch, 28. September 2016 um 19.00 Uhr in die Räume der Regenbogenschule, Leipziger Str.6, 78467 Konstanz recht herzlich an. Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist, bittet die Gruppe um Anmeldung per Mail an: info-autismus-bodensee@email.de Lesung mit Silke Bauerfeind

Infoabend: Wohin mit meiner Trauer?

Der Hospizverein Konstanz informiert am Donnerstag 7. Juli ab 19.00, über seine Angebote für Trauernde. Nach dem Tod eines geliebten Menschen ist alles anders. Für viele ist es schwer, sich in diesem neuen Leben zurechtzufinden. Sie wissen nicht, wohin mit ihrer Trauer: Zum Arzt, zum Psychotherapeuten, in die Trauergruppe, in die Kur? Die Ratschläge, die Trauernde in ihrem Umfeld bekommen, sind nicht immer hilfreich, manchmal sogar verunsichernd. Mit dem Info-Abend gibt der Hospizverein eine erste Orientierung mit einem kurzen Impuls-Vortrag zum Thema und Informationen über verschiedene Angebote für Trauernde jeden Alters und Familienstandes. Ort der Veranstaltung: Talgartenstraße 4, Konstanz. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos: www.hospiz-konstanz.de.

7. Konstanzer Schmerztage am 07.06. im Klinikum Konstanz und am 10.06.2016 im Landratsamt Konstanz

Dienstag 7. Juni 2016 Aktionstag gegen den Schmerz Bundesweiter Aktionstag gegen Schmerz in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Schmerztherapie am Klinikum Konstanz im Lehrsaal des Klinikums Konstanz Luisenstraße 7 14:00 Eröffnung Prof. Dr. Marcus Schuchmann Ärztlicher Direktor und Chefarzt Innere Medizin I am Klinikum Konstanz 14.15 Das Team der Schmerzklinik stellt sich vor Prof. Dr. Wolfgang Krüger 14.45 „Placeboeffekte in der Schmerztherapie“ Frau Dr. Dana Mergner, Oberärztin/Sektionsleiterin der Schmerzklinik am Klinikum Konstanz 15.15 Beitrag der Selbsthilfe Vereinigung 15.45 Kaffeepause 16.15 „Akupunktur in der Schmerztherapie. Effektive und risikolose Behandlung von Schmerz“ Herr Dr. Tobias Nitsch, Zentrum für TCM, Naturheilverfahren und Prävention am Klinikum Konstanz mit anschliessender Diskussion Osteopathie – Schmerzen mit den Händen behandeln! Möglichkeiten und Grenzen Herr Dr. Jens Daniel, Zentrum für TCM, Naturheilverfahren und Prävention am Klinikum Konstanz mit anschliessender Diskussion 17.30 Ausklang

7. Konstanzer Schmerztage im Landratsamt Konstanz, großer Sitzungssaal Eröffnung Sozialdezernent Axel Goßner Dr. Ewald Weisschedel für die Stadt Uwe Daltoe AOK Hochrhein-Bodensee 11.00 Musiktherapie in der Schmerzbehandlung Herr Markus Löhr Musiktherapeut Master of Arts 11.30 „Schmerz(psycho)therapie in der Psychosomatik“ Chefarzt Dr. Oliver Müller Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Hegau-Bodensee-Klinikum, Singen 12.00 „Den Schmerz an der Wurzel bekämpfen, Neurostimulation bei neuropatischen Schmerzen“ Herr Dr. Andrè Hagebeuker Zentrum Schmerzmedizin Bodensee, Friedrichshafen 12.30 Pause 13.15 Beitrag der Selbsthilfe Vereinigung 13.45 „Besonderheiten der Schmerztherapie bei älteren Menschen“ Herr Dr. Achim Gowin, Chefarzt des Zentrum für Altersmedizin am Hegau-Bodensee-Klinikum Radolfzell 14.15 „Entzündungsbestrahlung: effektive Therapie gegen chronische Gelenkschmerzen“ Dr. Felix Zwicker, Leiter der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Klinikums Konstanz im Gesundheitsverbund des Landkreises Konstanz und niedergelassen in der Gemeinschaftspraxis Prof. Dr. Zwicker und Partner. 14.45 „Naturheilkundliche Methoden zur Schmerzbehandlung“ Herr Siegfried Bäumler, Leitender Oberarzt Klinik Buchinger Wilhelmi, Überlingen 15.30 Kaffeepause 16.00 Podiumsdiskussion „Cannabis zur Schmerzbehandlung“ Herr Dr. Otto Heinrich Silber, Internist, Konstanz, Herr Dr. Achim Gowin, Klinikverbund, Radolfzell, Herr Dr. Michael Vetter, Apotheker, Stockach, Herr Gerhard Zahner, Rechtsanwalt, Konstanz. Moderation Frau Dr. Tatjana Wolf, Fachanwältin für Medizinrecht, 2. Vorsitzende der Selbsthilfe Vereinigung, Konstanz

Infotag: Multiple Sklerose und Fatigue

Am Samstag, den 30. April 2016, 10.30 Uhr, lädt AMSEL e.V. zu einem Infotag über Fatigue bei Multipler Sklerose in die Kliniken Schmieder, Eichhornstr. 68, Konstanz ein. Drei Experten der Kliniken Schmieder Konstanz Prof. Dr. med. Christian Dettmers, Ärztliche Leitung Neurorehabilitation, Sabine Lamprecht, Fachkompetenzleitung Motorik und Prof. Dr. med. Roger Schmidt, Ärztliche Leitung Psychotherapeutische Neurologie, stellen das krankheitsbedingte Symptom und die Behandlungsmöglichkeiten der Fatigue vor. AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V., ist seit 1974 Fachverband, Interessenvertretung und Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) und ihre Angehörigen.

Fatigue ist eine stark abnorme körperliche und geistige Erschöpfbarkeit. Bereits im Frühstadium der Multiplen Sklerose sind bis zu 50% der Erkrankten davon betroffen, im späteren Verlauf etwa 70%. Wie Fatigue zu Stande kommt und wie man motorische und kognitive Fatigue objektivieren kann, zeigt der erste Vortrag von Prof. Dettmers. Um Therapiemöglichkeiten und Bewältigungsstrategien geht es in Sabine Lamprechts Vortrag, der neue evidenzbasierte Erkenntnisse der Neurorehabilitation und deren praxisnahe Umsetzung in den Alltag zeigt. Mit welchen Leiden ein Symptom verbunden ist, hängt nicht nur von der Schwere der Beeinträchtigung ab, sondern auch davon, wie man mit der Belastung umgeht. Prof. Schmidt betrachtet in seinem Vortrag die psychosomatischen Aspekte der Fatigue und mögliche Lösungsansätze.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung bis 20.04. erforderlich beim AMSEL-Landesverband, Tel. 0711-69786-52 , E-Mail: nadine.walter@amsel-dmsg.de.

Ich bleib an Deiner Seite - Gruppe für Angehörige schwerkranker Menschen

Für Menschen, die schwerkranke Angehörige oder Freunde begleiten, kann es sinnvoll sein, über Fragen und Sorgen zu sprechen und sich gegenseitig zu unterstützen. Dies ist möglich in einer speziellen Gruppe, die der Hospizverein Konstanz am Dienstag, 10. Mai 2016 um 19.00 im Haus am Park, Talgartenstraße 4 anbietet. Anmeldungen bis Fr. 6. Mai 2016 bei Christina Labsch-Nix, Tel. 07531 691 38 21 oder mail: labsch-nix@hospiz-konstanz.de

"Gene, Pfade, Moleküle. -

Was wir heute über Krebsbiologie wissen - und wie uns das helfen wird."

In den 16 Jahren seit der Jahrtausendwende hat sich unser Wissen über Krebs verzehnfacht: wie er entsteht, wie man das verhindert, und wie man Tumoren gezielt behandelt. Ganz neue Fachgebiete wie die Onkogenetik und die Bioinformatik erlauben uns zum ersten Mal, die Biochemie einer Krebszelle im Detail zu verstehen. Und da und dort können wir auch schon in diese Mechanismen eingreifen.

Dr. Köhler, Radiologe und Strahlentherapeut in Konstanz, berichtet über die neuen Erkenntnisse der Krebsbiologie, und erläutert, wie daraus neue Chancen für die Therapie entstehen."

Dr. Peter Köhler, Mittwoch, 13. April 2016, 18.00 Uhr Landratsamt Konstanz, großer Sitzungsaal, gebührenfrei

Weitere Infos erhalten Sie bei der Selbsthilfekontaktstelle und dem Selbsthilfenetzwerk „Kommit“ des Landratsamtes Konstanz, Tel.: 07531/800-1787, Mail: info@selbsthilfe-kommit.de.

PRESSEMITTEILUNG

Keine Angst vor Keimen

Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Wissenswert“/Professor Markus Dettenkofer über Risiken und sinnvollen Schutz

Singen. Grippewelle, Ebola und MRSA: Die Angst vor Keimen und Ansteckung ist allgegenwärtig und wird durch die mediale Aufmerksamkeit noch geschürt. Dabei sind wir im Alltag ständig von Bakterien und Viren umgeben ohne gleich krank zu werden. Wie berechtigt ist also die Furcht vor Keimen? Professor Dr. Markus Dettenkofer, seit rund einem Jahr Chefarzt des Instituts für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention im Gesundheitsverbund, erklärt in seinem Vortrag „Keine Angst vor Keimen“ am Dienstag, 23. Februar 2016, um 19.00 Uhr in der Vortragsreihe „Wissenswert“ in der Stadthalle Singen die Risiken durch Krankheitserreger und wie wir uns sinnvoll davor schützen können.

Bevor Dettenkofer an das neu gegründete Hygieneinstitut des Gesundheitsverbunds wechselte, war er Leiter der Sektion Krankenhaushygiene und Leitender Oberarzt des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Freiburg. Dettenkofer ist ein bundesweit gefragter Fachmann in Sachen Hygiene und Infektionsprävention.

Der Eintritt kostet 5 Euro, der Erlös geht als Spende an den Krankenhausförderverein Singen.

PRESSEMITTEILUNG

zum Klinikum Konstanz

Konsil im Konzil: Von der Volkskrankheit Rücken bis zur Hygiene im Krankenhaus

Konstanz. In der Veranstaltungsreihe "Konsil im Konzil. Sie fragen - wir antworten. Moderne Medizin im Dialog" wenden sich die Experten des Klinikums Konstanz am Montag, 22. Februar 2016 um 19.00 Uhr zwei Themenfeldern zu: der Volkskrankheit Rückenschmerzen und der Hygiene.

Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Rainer Ott und unter der Moderation des Ärztlichen Direktors Prof. Marcus Schuchmann gibt im ersten Teil des Abends Prof. Markus Dettenkofer, Chefarzt und Leiter des Instituts für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention des Gesundheitsverbunds einen, einen Einblick in die Hygiene. Was ist das überhaupt und wie funktioniert Hygiene im Krankenhaus? Im zweiten Teil des Abends dreht sich alles um eines der weit verbreiteten Leiden in der Bevölkerung: Rückenschmerzen. „Über das Kreuz mit dem Kreuz“ spricht zunächst Dr. Martin Runkel, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie. Wie und welchen Beitrag der Radiologe bei Rückenschmerzen leisten kann zeigt bildhaft Prof. Markus Juchems, Chefarzt der diagnostischen und interventionellen Radiologie am Klinikum Konstanz. Der Leitende Oberarzt Dr. Volker Kammermeier von der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Klinikum Konstanz, und der Neurochirurg Dr. Robert Feld von der gleichnamigen Praxis im Facharztzentrum am Klinikum, spannen den Bogen vom Hexenschuss über Bandscheibenvorfall bis zur Wirbelverletzung und zeigen: Wann muss operiert werden und wie? Stefan Mertl, Leiter der Physiotherapieabteilung, zeigt abschließend wie die Physiotherapie mit welchen Übungen den Patienten helfen kann beschwerdefrei zu werden. Wie immer gibt es ab 20.30 Uhr beim Imbiss die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. Die Vortragsveranstaltung findet im Oberen Saal des Konzilgebäudes statt und ist ein kostenloses Angebot für die Bevölkerung.

Selbsthilfetag im Landkreis Konstanz

Am Sonntag, 15. November 2015 findet der Selbsthilfetag im Landkreis Konstanz statt. KOMMIT Netzwerk Selbsthilfe und die Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises Konstanz laden ins Tagungs- und Kulturzentrum "Milchwerk" in Radolfzell ein. Der Tag steht unter dem Motto: "Die kleinen Helferlein... Medikamente: Fluch oder Segen?".

Mehrere Dutzend Selbsthilfegruppen, Institutionen und Unternehmen werden sich in einer Form der Tischmesse präsentieren und Gelegenheit zum Gespräch, Austausch, Kennenlernen und Information bieten.

Ein Rahmenprogramm umfasst zwei Vorträge:

13 Uhr: Medikamentenabhängigkeit - Dr. Ernst Pallenbach (Autor)
14 Uhr: Sucht im Alter - Dr. Achim Gowin (Geriatrie Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz)

Um 15 Uhr diskutiert ein Podium unter Moderation von Meinhard Schmidt-Degenhard ("Hessischer Rundfunk") mit Dr. Paula Hezler-Rusch (Vorsitzende Ärztenetzwerk Psychiatrie und Neurologie Hegau-Bodensee), Dr. Bernd Eberwein (Vorsitzender des Kreisseniorenrates), Dr. Achim Gowin (Leiter Geriatrie Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz), Dr. Kurt Amann (Vorsitzender Kreisärzteschaft Landkreis Konstanz), Annette de Groot (Selbsthilfevereinigung chronischer Schmerz), Dennis Riehle (Vorsitzender KOMMIT Netzwerk Selbsthilfe).

Musikalisch und künstlerische Gestaltung sind zudem geplant, auch Gesundheitschecks werden angeboten.

Mehr hier: Flyer

Adventsbazar im Seniorenheim

Engen. Unter dem Motto „Puppenstube“ lädt auch in diesem Jahr das Senioren- und Pflegeheim Engen zum Basar am Sonntag, 22. November, von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr ein. Auch für den elften Adventsbazar des Seniorenheims haben die Mitarbeiter mit den Bewohnern wieder wunderschöne Weihnachtsdekorationen gefertigt und liebe Menschen haben zu Gunsten des Hauses geholfen, Socken, Deckchen und vieles mehr für Kinder zu stricken. Zudem gibt es erstmalig eine Puppenausstellung. Die Puppen wurden liebevoll von den Bewohnern neu eingekleidet und „runderneuert“. Die Ausstellung und der Bazar finden im zweiten Obergeschoss des Senioren- und Pflegeheims statt. Die Frauen des Trachtenvereins Engen laden zu selbst gebackenen Kuchen und frisch gebrühten Kaffee ein und natürlich dürfen auch die beliebten Zimtwaffeln nicht fehlen. Die Bewohner und Mitarbeiter freuen sich gleichermaßen über zahlreiche Besucher.

Klinikum Konstanz: Vortrag über Schlafstörungen bei Kindern

Konstanz. Rund ein Drittel unseres Lebens verschlafen wir. Nicht ohne Grund. Schlaf ist lebensnotwendig – auch und gerade für Kinder. Ohne Schlaf lässt die Merk- und Konzentrationsfähigkeit nach, bei schwerem Schlafentzug treten sogar Halluzinationen auf. Die Schlafmedizin befasst sich mit Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus. Solche Störungen sind häufiger als bisher angenommen und können beträchtliche Auswirkungen auf die Gesundheit, das Verhalten und die Entwicklung des Kindes haben und das familiäre Umfeld erheblich belasten. In seinem Vortrag am Dienstag, 17. November, beschäftigt sich Prof. Peter Gessler, Chefarzt der Konstanzer Kinderklinik, einerseits mit den Störungen der Atmung während des Schlafes bei Neugeborenen und Säuglingen und dem nächtliche Schnarchen im Kleinkindes- und Schulalter (obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom), andererseits mit dem schlechten Schlaf bei Schulkindern sowie frühkindlichen Regulationsstörungen (Schrei-, Schlaf- und Fütterprobleme). In seinem Vortrag, der in den Räumen der vhs Konstanz, stattfindet geht der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Zusatzbezeichnung Schlafmedizin auf das Wesen des Schlafes und seine Störungen ein. Der öffentliche Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro, für Schüler, Studenten sowie Inhaber der vhs-Vortragskarte ist der Eintritt frei.

Bild Chefarzt Prof. Peter Gessler, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Zusatzbezeichnung Schlafmedizin, referiert am 17. November um 19.30 Uhr bei der vhs Konstanz über Schlafstörungen bei Kindern.

Vorträge im Rahmen der bundesweiten Herzwoche am 17. November im Klinikum Singen

Singen. Im Rahmen der bundesweiten Herzwoche der Deutschen Herzstiftung findet am 17. November um 17.00 Uhr im Turmsaal des Singener Klinikums eine Vortragsveranstaltung für Patienten, deren Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit statt unter dem Titel "Herz in Gefahr - Koronare Herzerkrankung erkennen und behandeln". Die Koronare Herzerkrankung ist die Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts und gehört zu den häufigsten Herzerkrankungen in Deutschland. Sie macht sich durch einen Schmerz im Brustkorb unter körperlicher Anstrengung bemerkbar, der schnell verschwindet, wenn die Belastung aufhört. Durch eine rechtzeitige Erkennung und Behandlung kann ein Herzinfarkt vermieden verwenden - Brustschmerzen sollten also unbedingt ernst genommen werden. PD Dr. Marc Kollum, Chefarzt der I. Medizinischen Klinik Singen, führt in die Veranstaltung ein und erklärt, was die koronare Herzerkrankung ist. Dr. Peter Schlegelmilch von der Kardiologischen Gemeinschaftspraxis Singen klärt in seinem Vortrag über "Stabile koronare Herzerkrankung" auf. Dr. Stefan Asbach, der neue Elektrokardiologie am Klinikum Singen, referiert über das Thema "Wenn das Herz flimmert - Plötzlicher Herztod bei Herzinfarkt". Über "Langzeiterfolge durch Lebensstiländerung" berichtet Dr. Robin Schulze, Chefarzt in der Mettnau-Kurklinik. Die Vorträge dauern ca. zehn Minuten, im Anschluss an jeden Vortrag besteht für das Publikum die Möglichkeit, direkt Fragen an den Referenten zu stellen. Der Eintritt ist frei.

Vortrag über Scham und Menschenwürde

Unter dem Titel „Scham – die Wächterin der Menschenwürde“ lädt der Hospizverein Konstanz und die vhs Konstanz-Singen am 24. November von 19:30-21:00 Uhr in den Astoria-Saal der Volkshochschule in Konstanz ein.

Scham ist eine schmerzhaftes, oft übersehenes Gefühl, die in jeder Begegnung und in der Arbeit mit Menschen auftreten kann. Menschen schämen sich etwa ihrer Herkunft oder Armut, dafür, dass sie krank, abhängig, alt oder pflegebedürftig sind. Unerkannte Schamgefühle können Depression oder Sucht führen; sie können in Zynismus, Trotz oder Wut umschlagen. Daher ist es wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umzugehen. Die gesunde Scham hingegen reguliert das Selbstwertgefühl und hält Intimitätsgrenzen aufrecht. Referent Dr. Stephan Marks, Autor, Sozialwissenschaftler und Supervisor informiert über das Thema aus Sicht der Gehirnforschung und der (Sozial-)Psychologie. Zudem wird die Bedeutung des Themas für die Arbeit mit Menschen erarbeitet.

Eintritt: 6 Euro, vhs-Kurs-Nr.: 152-10021

Kurs: Sterben, Tod und Trauer einen Platz im Leben geben - Jetzt fühl ich mich sicherer

Meistens versuchen wir, die Themen Sterben, Tod und Trauer zu umgehen. Oft fehlt uns Erfahrung im direkten Kontakt mit Sterbenden und Trauernden. Der Kurs möchte Ihnen Raum geben und Sie dazu ermutigen, sich mit diesem schwierigen Thema auseinander zu setzen, damit der Umgang mit anderen in Grenzsituationen selbstverständlicher wird. Die Beschäftigung mit dem Thema kann dazu beitragen, das Leben bewusst zu gestalten, sich auf manches vorzubereiten und Vorsorge zu treffen.

Wer: Elke Hutzenlaub, Veronika Bohner. Beide sind qualifiziert und erfahren in der Leitung von Gruppen. Aufgrund eigener Erlebnisse ist ihnen der Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer vertraut

Wann: Freitag, 06.11.15, 19.00 - 21.30 Uhr + Samstag, 07.11.15, 9.30 - max. 17 Uhr

Wo: Haus am Park, Hospiz Konstanz e.V., Talgartenstr. 4, Konstanz , Teilnehmer: min. 6, max. 14

Wie: 25,00 € (Paare 40 €)

Anmeldung: www.vhs-konstanz-singen.de oder KN 5981-0, Kurs Nr: 51152-36101, Anmeldeschluss Freitag, 30.11.2015

Hospiz Konstanz: Vortrag zu "Krisenbewältigung mit Hilfe von Bilderbüchern“

Am 3. November 2015 lädt der Hospizverein Konstanz zum Vortrag „Heilstätte der Seele – Krisenbewältigung mit Hilfe von Bilderbüchern“ von 19:30 bis 21:00 ins Kinderhaus Edith Stein, Konstanz ein. Dr. Gisela Wittner, Kinderärztin und Mitarbeiterin der Kinder- und Jugendhospizarbeit im Landkreis Konstanz stellt Bilderbücher vor, die zeigen, wie Menschen, groß oder klein, Krisen meistern, Lösungen finden und schwierige Lebenssituationen gestalten. Es sind Bücher, die Krankheit, Verlust, Trauer und damit verbundene Themen wie Isolation, Außenseiter-Dasein oder Rivalität kindgerecht aufarbeiten und Impulse zur Problembewältigung geben. Der Vortrag wendet sich an Eltern, Pädagogen und die interessierte Öffentlichkeit. Eintritt frei, Spenden zur Kostendeckung werden gerne angenommen.

Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen: Kommunale Gesundheitskonferenz lädt zu Schulungen ein

Der Krebsatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg weist Brustkrebs als die häufigste Krebstodesursache bei Frauen aus. Dies gilt auch für den Landkreis Konstanz. Im Vergleich zum Landesdurchschnitt suchen hier Frauen in der Altersgruppe ab 65 Jahren erst mit deutlich fortgeschrittenen Tumoren einen Arzt auf.

Die Kommunale Gesundheitskonferenz sieht hier deswegen dringenden Handlungsbedarf und hat die Arbeitsgruppe Brustkrebs bei Frauen gegründet. Früherkennung und Aufklärung gehören zu den wichtigsten Faktoren, um die Situation für möglich betroffene Frauen zu verbessern. Eine rechtzeitige Therapie hilft, Leiden zu verhindern. Früherkennung und frühe Therapie sind deshalb auch im fortgeschrittenen Alter dringend notwendig.

Die Schulung von Angehörigen und Pflegepersonen in den Alten- und Pflegeheimen sowie im ambulanten Pflegebereich stellt einen entscheidenden Baustein in der Früherkennung von Brustkrebs bei pflegebedürftigen älteren Menschen dar. Pflegepersonen sollen mithelfen, bei den ihnen anvertrauten Patienten und Bewohnern die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und zeitnah weitere Maßnahmen einzuleiten. Auch gilt es, dem weit verbreiteten Vorurteil entgegenzuwirken, dass Brustkrebs im Alter keine Bedeutung mehr habe. Das Leiden der Betroffenen ist groß.

Innerhalb eines Rahmenprogramms von Vorträgen wird Dr. W. Lucke, Chefarzt der Frauenklinik Singen und Leiter des Brustzentrums Hegau-Bodensee, am Mittwoch, 28. Oktober 2015, 13:30 Uhr im Senioren- und Pflegeheim der HBH-Kliniken Hewenstr. 21, 78234 Engen zum Thema "Mamma-Carcinom im Alter – kein Problem?" referieren.

Im Anschluss ist ausreichend Gelegenheit, Fragen zum Thema zu stellen.

Die Kommunale Gesundheitskonferenz im Landkreis Konstanz (KGK) wurde am 25. Januar 2012 gegründet. Sie besteht aus 19 stimmberechtigten Mitgliedern aus den Bereichen Kreisverwaltung, Leistungserbringer im Gesundheitswesen, gesetzliche Sozialversicherung, Bildung, Wirtschaft, Patientenvertreter und Selbsthilfegruppen. Vorsitzender ist Landrat Frank Hämmerle. Fünf Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Themen: Sicherung der hausärztlichen Versorgung, Demenz, betriebliches Gesundheitsmanagement, Kinder- und Jugendgesundheit sowie Brustkrebs bei Frauen.

In der Arbeitsgruppe Brustkrebs bei Frauen arbeiten die Chefärzte der beiden Brustzentren im Landkreis, je ein Vertreter der niedergelassenen Frauenärzte und der Hausärzte, eine programmverantwortliche Ärztin aus dem Mammographie-Screening Baden-Württemberg, eine Patientenvertreterin von Mamazone e. V. und das Gesundheitsamt mit.

Krebszentrum und Klinikethik laden am 26. Oktober zu einem Film über die Arbeit von Klinikclowns ein

Singen. „Du wirst nicht der gleiche sein“, lautet der Titel eines Dokumentarfilms, der auf Einladung des Krebszentrums Hegau-Bodensee und des Arbeitskreises Klinische Ethik am Montag, 26. Oktober, um 19.00 Uhr im Turmsaal des Hegau-Bodensee-Klinikums Singen zu sehen sein wird. Gezeigt wird ein äußerst sehenswerter Film über die Ausbildung und Arbeit von Klinikclowns, der erst im Frühjahr Premiere hatte. Klinikclowns arbeiten im Klinikum Singen seit zwei Jahren auch auf der Onkologischen Station sowie seit vielen Jahren in der Kinderklinik und im Hegau-Jugendwerk, wo auch einige Szenen gedreht wurden. Die Arbeit der Klinikclowns wird über Spenden finanziert.

Der Film basiert auf dem Ausbildungskonzept der Tamala Clown Akademie Konstanz zum patentierten Gesundheit!Clown (eingetragene Marke seit 2005) und wurde über Spenden und Crowdfunding finanziert. Dennoch ist der 90minütige Streifen, der teils heiter, teils berührend und poetisch daher kommt, ein professionell gemachter Dokumentarfilm. Die Filmemacher und Regisseure Hubl Greiner und Michael Klinksik haben zwei Jahre lang die Schülerinnen und Schüler und Dozenten bei ihrer Arbeit und Ausbildung begleitet und beobachtet und erlebt, wie jeder einzelne auch an seine Grenzen kam. Die Klinikclownausbildung ist mehr als das Erlernen clownesker Techniken. Auch die Auseinandersetzung mit dem Tod und der eigenen Sterblichkeit gehört zur Ausbildung. Die Musik zum Film wurde extra komponiert von der Kanadierin Shirley Anne Hofmann.

Der erste Kinoabend am Klinikum Singen beginnt um 19.00 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Prof. Jan Harder, Leiter des Krebszentrums Hegau-Bodensee, wird begrüßen, Udo Berenbrinker, Gründer und Leiter des Tamala-Centers und der Clownakademie, wird zur Entstehungsgeschichte des Films berichten. Beide stehen ebenso wie die anwesenden Klinikclowns nach der Filmaufführung für Fragen zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird zu Gunsten der Arbeit der Singener Klinikclowns in der Onkologie gebeten. Der Erlös durch die Bewirtung durch Mitglieder des AK Ethik Singen und der Klinikseelsorge Singen kommt ebenfalls den Klinikclowns zu Gute.

Mitgliederversammlung von KOMMIT Netzwerk Selbsthilfe

Die diesjährige Mitgliederversammlung von KOMMIT Netzwerk Selbsthilfe findet am 24. Oktober 2015 nachmittags im Sitzungssaal des Landratsamtes Konstanz, Benediktinerplatz 1, 78467 Konstanz, statt. Die schriftliche Einladung samt Tagesordnung geht den Mitgliedern rechtzeitig zu.

Psychiatrie im Dialog - Eingliederung, Teilhabe, Inklusion: Diskussionsveranstaltung am 23. Oktober 2015 in Singen

Wie kann das psychiatrische Gesundheitswesen dabei helfen, Menschen mit seelischen Störungen in die Gesellschaft einzugliedern? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Kliniken, ambulanten Einrichtungen, sozialen Diensten, der Betroffenenvertretung, den Angehörigen und den niederschwelligen Angeboten zur Teilhabe aussehen? Welche Möglichkeiten bestehen, zwischen stationärem Bereich und Arbeitgebern Regelungen für den Übergang psychisch Kranker in den Arbeitsmarkt zu finden? Und wie haben auch Erkrankte im Heimbereich die Chance, wieder den Anschluss an das öffentliche Leben zu finden?

Diese Fragen diskutieren unterschiedlichste Experten unter Moderation des Vorsitzenden des „Hilfsvereins für seelische Gesundheit e.V.“, Winfried Klimm, am 23.10.2015 ab 18.30 Uhr im Ratssaal in Singen, Hohgarten 2, 78224 Singen. Mit dabei sind: Ute Seifried - Bürgermeisterin der Stadt Singen, Torsten Kalb - Stadt Singen - Jugend, Soziales und Ordnung, Johannes Fuchs - Landratsamt Konstanz, Dr. Christian Janzen - Chefarzt für Psychiatrie und Psychotherapie im Zentrum für Psychiatrie Reichenau, Prof. Dr. Dr. Klaus Schonauer - Facharzt für Psychotherapie und Psychosomatik und Mitglied des Vorstands im Hilfsverein, Eva Will - Beirat des Hilfsverein und Angehörige, Susanne Hauk - Supported Employment ZfP Reichenau, Bewohnervertreter und Mitarbeiter des Hilfsvereins.

Gedenkfeier für totgeborene Kinder auf dem Waldfriedhof in Singen

Am 23. Oktober um 15.30 Uhr findet in der kleinen Aussegnungshalle auf dem Waldfriedhof in Singen eine Gedenkfeier statt. Eingeladen sind alle Eltern, die in den zurückliegenden Monaten ein Kind während der Schwangerschaft verloren haben.

Das Hegau-Bodensee-Klinikum und die Seelsorge laden zu dieser Feier ein. In der Feier können betroffene Eltern ihrer Kinder gedenken. Sie spüren Verbundenheit mit anderen Müttern und Vätern, die ebenfalls ein Kind verloren haben. Die Gedenkstätte konnte vor einigen Jahren u.a. durch die Unterstützung betroffener Eltern auf dem Waldfriedhof Singen eingerichtet werden. Ausgerichtet wird die Gedenkfeier von Christoph Labuhn (Evang. Klinikseelsorge) und Waltraud Reichle (Kath. Klinikseelsorge).

Ein weiteres Angebot für betroffene Eltern ist der „Gesprächskreis für verwaiste Eltern“. Dieser findet jeden ersten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr in Singen statt. Informationen bei Sandra Albert-Vötsch unter Telefon 0173 3754776.

Kunstausstellung von "Menschen helfen Menschen"

Seit 2004 beschäftigt sich der Malkreis des Vereines Menschen helfen Menschen Radolfzell e.V., mit verschiedenen Maltechniken wie Aquarell, Acryl, Kohle und Collagen. Aus einem Preisgeld des Vereinswettbewerbes 2013 der Sparkasse Singen-Radolfzell entstand das Projekt "Gestalten mit Stein und Ton". Im Umgang mit den verschiedenen Materialien können die Teilnehmer ihre Talente und Fähigkeiten entdecken und mit eigenen Ideen in Farbe und Form umsetzen. Menschen mit und ohne Handicap können durch diese kreative Tätigkeit im Miteinander wachsen und zu mehr Lebenssinn und -freude finden. Dies ist ein Teil des Vereines, Menschen auch in Krisensituationen zu helfen.

Eine Auswahl der Bilder und Skulpturen ist in einer Ausstellung in der Kundenhalle der Sparkasse Singen-Radolfzell, Hauptgeschäftsstelle Radolfzell, Marktplatz 3, in der Zeit vom 12. Oktober bis 23. Oktober 2015, täglich von 8.30 Uhr bis 12 Uhr und von 13.45 Uhr bis 17 Uhr, zu sehen.

Die Ausstellung beginnt mit einer Vernissage am Freitag, den 9. Okt. um 18.30 Uhr in der Sparkasse Radolfzell. Laudatio hält die Künstlerin Rose Marie Stuckert-Schnorrenberg und musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Musikern der Musikschule Radolfzell.

Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen. Auskunft erteilt gerne: Alf Kral, 1. Vorsitzender des Vereines, Tel.: 07732-56783 oder: www.mhm-radolfzell.de.

Organspende und Transplantation - von Hirntod bis Transplantationsgesetz

Soll ich mich für eine Organspende entscheiden oder dagegen? Das neue Transplantationsgesetz sieht vor, dass sich jeder Deutsche diese Frage stellt. Dabei ist es wichtig, eine eigene Entscheidung für sich zu treffen, da sonst unter Umständen die Angehörigen darüber entscheiden müssen. Eine Antwort zu finden ist nicht leicht, da oft Zweifel aufkommen, ob mit dem Hirntod das Leben wirklich beendet ist.

Bei einer Podiumsdiskussion mit Experten machen in Konstanz mit Prof. Jörg Glatzle, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Konstanz, Prof. Gerd Otto, Prüfungs- und Überwachungskommission der Bundesärztekammer und ehemaliger Direktor der Transplantationschirurgie der Universitätsklinik Mainz, Dr. Martin Herpers, Neurologe am Universitätsklinikum Freiburg, Kristjan Diehl, Patientenberater von der Deutsche Stiftung Patientenschutz und Danuta Oses vom Bundesverband der Organtransplantierten, unter der Moderation von Prof. Marcus Schuchmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der I. Medizinischen Klinik am Klinikum Konstanz am Montag, 12. Oktober, die Themen Organspende und Organtransplantation für jedermann greifbar. Diese gemeinsame Veranstaltung des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz, der vhs Singen-Konstanz, der Konzilstadt Konstanz und des Bildungszentrums Konstanz beginnt um 19.30 Uhr und findet im Konstanzer Kulturzentrum im Wolkensteinsaal statt. Karten im Vorverkauf bei der vhs.

Woche der Seelischen Gesundheit 2015

Sehr herzlich möchten wir Sie zu der diesjährigen Veranstaltungsreihe „ABgedreht“ von Mittwoch, 7. bis Samstag, 10.10.2015 einladen. Anlässlich des Welttages für Seelische Gesundheit am 10. Oktober werden vom ZfP Reichenau und seinen Kooperationspartnern an verschiedenen Orten im Landkreis Konstanz Veranstaltungen durchgeführt. Interessierte können sich zu seelischer Gesundheit und den Anliegen von Menschen mit psychischen Erkrankungen informieren. Ziel ist es, einen Beitrag für gegenseitiges Verständnis und den Abbau von Vorurteilen und sozialer Distanz zu leisten.

Unter diesem Aspekt findet unter anderem eine Podiumsdiskussion zum Thema „Würde im Gesundheitssystem“ statt, das sich an dem diesjährigen Welttagsmotto der WHO „Dignity in Mental Health“ orientiert. Der Eintritt zur Podiumsdiskussion und Lesung ist frei, die Kinobetreiber erheben die üblichen Eintrittspreise.

Das Programm finden Sie hier.

Selbsthilfegruppe Darm lädt zum Vortrag ein

Die Selbsthilfegruppe „Menschen mit Darmerkrankungen“ lädt am 5. Oktober 2015 zum nächsten Treffen ein. Es referiert um 19.00 Uhr im Lehrsaal des Klinikums Konstanz der Internist Dr. Kaiser, Leitender Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Konstanz, zum Thema „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen – medikamentöse, chirurgische und alternative Therapien“.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der öffentlichen Informationsreihe der SHG Darm statt, Interessierte sind willkommen, der Eintritt ist frei. Der Vortrag lässt im Anschluss ausreichend Zeit, Fragen an den Referenten zu stellen.

Selbsthilfetag im Landkreis Waldshut

Am Sonntag (Erntedank), den 4. Oktober 2015, 11 – 17 Uhr findet der Selbsthilfetag für den Landkreis Waldshut in der Stadtscheuer in Waldshut (Waldtorstraße 3, 79761 Waldshut) statt.

Förderung und Therapie für Menschen im Autismus-Spektrum

Der Regionalverband autismus Bodensee e.V. möchte gerne auf folgenden Fachtag hinweisen, der von Mutpol - Diakonische Jugendhilfe Tuttlingen e.V. in Kooperation mit dem autismus Landesverband Baden-Württemberg e.V. veranstaltet wird:

Förderung und Therapie für Menschen im Autismus-Spektrum Fachtag am Mittwoch, 30.09.2015 von 09:00 Uhr – 16:30 Uhr im Kommunikationszentrum von Mutpol – Diakonische Jugendhilfe Tuttlingen e.V., Im Steinigen Tal 10/1, 78532 Tuttlingen

Welche Förderung oder Therapie kann für Menschen aus dem Autismus-Spektrum die Bewältigung des Alltags erleichtern und damit zu mehr Lebenszufriedenheit führen? Welche Therapien sind wirksam, wie wirken sie und was können sie nicht leisten? Wofür steht ein multimodaler Therapieansatz? Und: was erleben diejenigen, die therapiert werden? Diesen und einigen anderen, teilweise kontroversen Fragen wird sich dieser Fachtag widmen. Dabei kommen Therapeuten mit langjähriger Erfahrung genauso zu Wort wie Menschen im Autismus Spektrum.

Lesereihe Kinder- und Jugendhospizarbeit

Wir laden Sie ganz herzlich zum 2. Teil der Lesereihe „Was zum Leben geHÖRT“ anlässlich 10 Jahre Kinder- und Jugendhospizarbeit im Landkreis Konstanz ein.

30.09.2015 in Radolfzell - „Aus der Zeit fallen“ von David Grossmann

02.10.2015 in Singen - „Wie man unsterblich wird. Jede Minute zählt“ von Sally Nicholls

09.10.2015 in Gaienhofen und 10.10.2015 Insel Reichenau - „Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren“ von Sarah N. Harvey

15.10.2015 in Radolfzell, 16.10.2015 in Singen und 23.11.2015 in Engen - „Hat Opa einen Anzug an“ von Amelie Fried und „Für immer“ von Kai Lüftner

An allen Terminen liest der in Konstanz ansässige Schauspieler Hans Helmut Straub, früher Ensemblemitglied im Stadttheater Konstanz und bekannt dafür, dass er große und kleine Zuhörerinnen und Zuhörer in seinen Bann zieht.

Alle weitere Informationen dazu lesen Sie bitte auf der Homepage Kinderhospizarbeit Konstanz: http://kinderhospizarbeit-konstanz.de/veranstaltungen/lesereihe-was-zum-leben-gehort/

Großer Gefäßtag am Klinikum Konstanz am 26. September

Die Gesundheit der Gefäße hat der jährliche Gefäßtag im Blick. Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. finden bundesweit im Herbst Informationsveranstaltungen zu Erkrankungen des arteriellen und venösen Gefäßsystems statt. Dabei geht es um Prävention und Aufklärung. Der jährliche Gefäßtag hat in der Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie des Gesundheitsverbunds Landkreis bereits Tradition und ist ein von der Bevölkerung gerne angenommenes Angebot.

Am Samstag, 26. September, informieren die Gefäßexperten des Klinikums Konstanz zwischen 9 und 12 Uhr in den Räumen der Akademie für Gesundheitsberufe im Haus der Spitalstiftung unweit des Konstanzer Klinikums über zwei große Themenkomplexe. Chefarzt Dr. Tomas Pfeiffer spricht über „Fortschritte in der Gefäßmedizin – Der Weg zur ewigen Jugend?“. Im Anschluss referiert Dr. Stephan Mildner, Leitender Arzt der Gefäßchirurgie in Konstanz, über das „Diabetische Fußsyndrom“, bei dem ebenfalls gilt: „Vorbeugen ist besser als heilen“.

Bei Vorsorgeuntersuchungen kann jeder die Gesundheit und Fitness seiner Gefäße messen lassen, sei es beim Farbduplex-Ultraschall der Halsschlagader, beim Screening der Bauchschlagader oder beim Venenfunktionstest. Die Experten des Gefäßzentrums führen die Untersuchungen durch und stehen während der Dauer des Gefäßtags für Fragen der Besucher zur Verfügung. Außerdem können sich die Teilnehmer sowohl ihren Blutdruck als auch ihren Blutzucker messen lassen, gegen den kleinen Hunger hilft ein gesunder Imbiss. Der Gefäßtag ist ein kostenloses Angebot für die Bevölkerung, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Woche der Demenz in der Stadt Konstanz

Zum siebten Mal organisiert die Stadt Konstanz in Kooperation mit vielen weiteren Institutionen vom 25.09. bis 16.10 2015 die „Woche der Demenz". Die Veranstaltungsreihe möchte auf unterschiedliche Art und Weise Berührungspunkte mit Thema „Demenz" schaffen.

Menschen mit Demenz verlieren zwar nach und nach ihr Gedächtnis, doch sie besitzen weiterhin viele andere Fähigkeiten, mit denen sie am Leben teilnehmen können. Menschen mit Demenz wollen mit ihrer Krankheit akzeptiert werden. Auch für die Angehörigen ist es wichtig, dass Familie, Freunde und Bekannte sie nicht vergessen, sondern sich immer wieder Zeit nehmen für einen Anruf, einen Besuch, eine gemeinsame Unternehmung.

Dass auch mit einer Demenzerkrankung die Freude und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich sind, wollen die Veranstalter in Konstanz mit der Woche der Demenz näher bringen.

Die Altenhilfe-Beratung/Pflegestützpunkt der Stadt Konstanz bietet in Zusammenarbeit mit dem Altenhilfeverein e.V. Konstanz, der AWO, der Caritas-Altenhilfe, dem Malteser Hilfsdienst, dem Verein Miteinander in Konstanz e.V., dem Seniorenzentrum für Bildung+Kultur und der Spitalstiftung im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe ein vielfältiges Programm

Ärztliche Vorträge werden ergänzt von kulturellen Veranstaltungen sowie Gesprächs- und Diskussionsangeboten. Einen humoristischen Blick wirft der Cartoonist und Zeichner Peter Gaymann mit seiner Bilderreihe DEMENSCH auf das Thema. Peter Gaymanns Bilder werden während der ganzen Veranstaltungsdauer sowohl im Haus Don Bosco, wie auch in verschiedenen Schaufenstern des Einzelhandels in Konstanz zu bewundern sein. Am Freitag, den 26. Oktober werden diese Bilder im Wolkensteinsaal versteigert.

4. Unternehmerdialog Arbeit & Gesundheit im Landkreis Konstanz

Thema: „Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) als erfolgreiches Instrument im BGM“ am Donnerstag, den 24. September 2015 von 9:00 – 11:00 Uhr im Amt für Gesundheit und Versorgung, Scheffelstraße 15, 78315 Radolfzell

Im Rahmen des 4. Unternehmerdialog Arbeit & Gesundheit erklärt Frau Selina Brenner (Firmenberaterin der DRV Baden-Württemberg) was ein erfolgreiches BEM ausmacht und wann ein BEM überhaupt notwendig ist.

Zusammen mit ihrem Kollegen Andreas Kriwalski (Leiter der gemeinsamen Servicestelle für Rehabilitation Villingen-Schwenningen und Singen) möchte Frau Brenner anschließend Ihre BEM-Fälle aus der Praxis anonymisiert besprechen und Lösungsansätze suchen.

Selbstverständlich werden Sie oder Ihre Firma nicht erwähnt. Scheuen Sie sich daher nicht und senden Sie Frau Brenner Ihre BEM-Fälle bis zum 18.09.2015 an Selina.Brenner@drv-bw.de. Sie können auch gerne teilnehmen, ohne Fälle zu schicken.

Anmeldungen sind bereits möglich. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt.

Anmeldungen und Rückfragen sind gerne bei Frau Maria Schädle unter maria.schaedle@LRAKN.de oder unter 07531 800-1457 möglich sowie bei Frau Selina Brenner unter Selina.Brenner@drv-bw.de oder unter 07721 9915-266.

Festsaal-Kino im ZfP Reichenau

Das ZfP startet wieder in die Festsaalkino-Saison und lädt herzlich zum Festsaalkino am Mittwoch, 23.9. um 19.00 Uhr im Festsaal (Haus 1) des ZfP Reichenau ein.

Gezeigt wird der Film „Honig im Kopf“. Er erzählt die Geschichte der ganz besonderen Liebe zwischen der elfjährigen Tilda und ihrem Großvater Amandus. Das humorvolle, geschätzte Familienoberhaupt wird zunehmend vergesslich und kommt mit dem alltäglichen Leben im Hause seines Sohnes Niko nicht mehr alleine klar. Obwohl es Niko das Herz bricht, muss er bald einsehen, dass für Amandus der Weg in ein Heim unausweichlich ist. Doch Tilda will sich auf keinen Fall damit abfinden. Kurzerhand entführt sie ihren Großvater auf eine erlebnisreiche und unvergessliche Reise, um ihm seinen größten Wunsch zu erfüllen: Noch einmal Venedig sehen.

Deutschland/ Spielfilm / FSK ab 6 / 133 min

Der Eintritt ist wie immer frei. Spenden sind willkommen.

Bloß keine Hemmungen! - Klinikum Singen beteiligt sich an der „Woche der Wiederbelebung"

Singen. Es kann überall und zu jeder Zeit geschehen: Bei Menschen, die einen Herzkreislaufstillstand erleiden, zählt jetzt jede Sekunde! Das Absetzen eines Notrufes unter der Nummer „112“, das Holen von Hilfe, die ununterbrochene Herzdruckmassage sowie - wenn verfügbar - die Anwendung eines automatischen „Elektroschockgebers“ ( Automatischer externer Defibrillator) können nicht nur lebensrettend sein, sondern auch sauerstoffmangelbedingte Schäden am Gehirn vermindern oder ganz verhindern.

Leider haben viele Bürger Hemmungen oder unbegründete Ängste vor Wiederbelebungsmaßnahmen und immer wieder hören Ausbilder in Erster Hilfe von Bedenken, dass man Rippen brechen und innere Organe verletzen könne. Um diesen Bedenken zu begegnen, richtet die deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie (DGAI) seit mehreren Jahren die Woche der Wiederbelebung aus. Dieses Jahr wird die Woche vom 19. bis zum 26. September stattfinden (weitere Informationen unter www.einlebenretten.de).

Ärzte des Hegau-Bodensee-Klinikums Singen und des ihm angegliederten gemeinnützigen Vereins NOTIS e.V. bilden seit mehreren Jahren medizinisches Fachpersonal durch Wiederbelebungskurse nach den internationalen Vorgaben der American Heart Association (AHA) aus. Hierbei werden regelmäßig zertifizierte Kurse der Basis-Wiederbelebung, der erweiterten Wiederbelebungsmaßnahmen für Anwender und erfahrene Anwender sowie für Wiederbelebungsmaßnahmen bei Kindern durchgeführt. Seit Februar 2015 ist NOTIS e.V. ein international anerkanntes Trainingszentrum der AHA mit Trainingsstandorten in Singen, München, Weilburg, Frankfurt, Rüsselsheim sowie Abu Dabi (Äthiopien).

In der Woche der Wiederbelebung werden Ärzte des Vereins am Krankenhaus Singen drei Themenabende mit Vortrag, Demonstration Defibrillator, anschließender Fragerunde und praktischer Übung an Erwachsenen-, Kinder- und Säuglingspuppen für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger anbieten. Schüler weiterführender Schulen sind ebenfalls herzlich willkommen. Schulen bietet der Verein zusätzlich Einzeltermine nach Absprache an (Kontakt über die Homepage www.notis-ev.de).

Die Vorträge finden am Sonntag, 20. September, und am Montag, 21. September, jeweils von 19.00 bis 20:30 Uhr im großen Turmsaal des Hegau-Bodensee-Klinikums Singen und am Donnerstag, 24. September, um 19.00 Uhr in der Ärztebibliothek statt. Am Montag stehen Wiederbelebungsmaßnahmen bei Kindern im Fokus. Der Eintritt ist kostenfrei. Hintergrund: Das Notfallmedizinische Trainingszentrum in Singen e.V. wurde im Frühjahr 2012 durch vier engagierte Ärzte und Notfallmediziner aus Singen und Umgebung ins Leben gerufen. NOTIS e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ziel des Vereins ist es, die Aus- und Fortbildung medizinischer Laien und medizinischen Fachpersonals (z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger, Rettungshelfer, -sanitäter und -assistenten, Notfallsanitäter, Ersthelfer, Ärzte, Physiotherapeuten, Arzthelfer, MTA usw.) und des Fachpersonals in Aus- und Weiterbildung zu fördern.

"Tag gegen den Krebs am 19.9.2015 von 10 - 16 Uhr in der Stadthalle Singen

Der 9. „Tag gegen den Krebs“ des Gesundheitsverbunds steht unter dem Motto „Das Tabu brechen - Patienten erzählen ihre Geschichte“. Anhand von Patientenschicksalen erklärt das Krebszentrum sein Netzwerk und wer wie wann an der Behandlung teilhat, denn die Behandlung von Krebspatienten erfolgt immer im interdisziplinären Team. Die Veranstaltung ist für Interessierte kostenlos.

Mehr im Flyer.

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen - Arzt-Patienten-Seminar im Hegau-Bodensee-Klinikum in Singen

Am Samstag, den 12.09.2015 findet von 09:30 Uhr – 13:00 Uhr in Kooperation mit dem Hegau-Bodensee-Klinikum Singen und der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung DCCV e. V. sowie der Selbsthilfegruppe Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Konstanz-Singen ein Arzt-Patienten-Seminar über das Thema chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) statt.

Während der ganzen Veranstaltung steht der Patient im Mittelpunkt.

Wenn kein Medikament mehr hilft, dann bleibt letztendlich nur noch die Operation des Betroffenen. Prof. Dr. Matthias Gundlach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Thorax- und Viszeralchirurgie schildert die unterschiedlichen Operationsmöglichkeiten und wie sich die Lebensqualität des Betroffenen nach einer Operation verbessern kann. Insbesondere wird er darstellen, warum und wann eine Pouch-OP erfolgt. Im Anschluss daran wird Zeljka Cvrlje über ihren Krankheitsverlauf – von der Erstdiagnose und wie es ihr heute geht – berichten. Sie will mit ihrer Geschichte Betroffenen aufzeigen, wie gut mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) und insbesondere mit einem Pouch der Alltag gemeistert werden kann.

Wie wird ein Patient in den Kliniken des Gesundheitsverbundes im Kreis Konstanz in Kooperation mit den niedergelassenen Kollegen versorgt? Prof. Dr. Jan Harder führt durch den „Ablauf“. Von der Behandlung in der Praxis bis zu einer Patientenaufnahme – vom ersten Gespräch bis zur Entlassung aus der Klinik – und wieder weiter in der ambulanten Versorgung. Hierzu werden niedergelassene Gastroenterologen und Internisten aus dem Kreis Konstanz mit den Klinikärzten ihre Kooperation aufzeigen.

Was gibt es Neues in der Therapie? – Prof. Dr. Jan Harder wird gemeinsam mit den niedergelassenen Kollegen darüber berichten.

Viel Zeit für Fragen ist während den Vorträgen und Gesprächen sowie bei der abschließenden Diskussion mit allen Referenten vorgesehen um auf alle Ihre Fragen eingehen zu können.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos – mit Ihrer Anmeldung per E-Mail an: mzachmann-schneider@dccv.de oder per FAX: (0 72 46) 70 59 87 bis 08.09.2015 – erleichtern Sie die Organisation.

TOP MIGRÄNE und Kopfschmerz - Neue und bewährte Behandlungsmethoden!

Leiden Sie oder einer Ihrer Familienmitglieder unter Kopfschmerzen oder Migräne? Möchten Sie das Neueste über die Ursachen und moderne, wirksame Behandlungsmöglichkeiten erfahren? Suchen Sie Hilfe, Rat und Unterstützung? Dann sollten Sie den Vortrag des Migräneexperten Dr. med. Jan Brand nicht verpassen.

Einladung zum Vortrag Dienstag, 8. September 2015, 19:30 Uhr Konzil Konstanz Hafenstraße 2, in 78462 Konstanz mit Dr. med. Jan Brand Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein/Taunus Bei Interesse: Gründung einer MigräneLiga Selbsthilfegruppe

Kopfschmerzen und Migräne sind in Deutschland eine Volkskrankheit. Ziel des etwa einstündigen Vortrages ist es, Betroffene und ihre Angehörigen über die Krankheit und über moderne Behandlungsmethoden zu informieren, sowie animieren selbst aktiv zu werden, z.B. durch den Besuch einer Selbsthilfegruppe, die von mir - als Beauftragte für Selbsthilfegruppen der MigräneLiga e.V. Deutschland - ehrenamtlich betreut wird. Es handelt sich um keine Verkaufs- oder Werbeveranstaltung.

Ich bitte Sie, den Termin dieser Veranstaltung in Ihrem Bereich bekannt zu machen und lade Sie herzlich zur Teilnahme ein. Um die Planung zu erleichtern, bitte ich Sie um Ihre Anmeldung schriftlich, per Telefon, Fax oder E-Mail. Die Veranstaltung ist öffentlich; der Eintritt ist frei!

Tel. 06221 - 759 4000, Fax 06221 - 759 4001, E-Mail: anmeldung@gnant.de

Klinikum Konstanz tritt in den Dialog mit den Bürgern

Konstanz. In den Dialog mit den Bürgern wollen die Ärzte des Klinikums Konstanz treten und kommen deshalb zu ihnen in die Stadt. Mit „Konsil im Konzil“, der neuen Veranstaltungsreihe des Klinikums Konstanz, bietet das Klinikum für Patienten, deren Angehörigeund interessierte Bürgern Informationen zur Medizin aus der ersten Hand und auf dem neuesten Stand. Dabei soll auch Fragen der Zuhörer nicht zu kurz kommen, es wird genügend Raum für Diskussionen geben.

Am Montag, 7. September 2015, um 19.00 Uhr ist Start für „Konsil im Konzil“. Geschäftsführer Peter Fischer macht die Begrüßung, danach stellen sich mit Prof. Hans-Joachim Kabitz, Prof. Jörg Glatzle und Prof Marcus Schuchmann die neue junge Generation der Chefärzte am Klinikum Konstanz mit Kurzvorträgen zu ihren eigenen Themengebieten vor. Dabei geht es um die Lunge, die Leber und die Schlüsselllochchirurgie. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.