Selbsthilfegruppe Glaukom und Papillenanomalien

  • Thema: Papillenanomalien

Angebot

Erfahrungsaustausch, persönliche und elektronische/postalische Beratung, Telefonbereitschaft - jeweils aus Laiensicht; Vermittlung an Fachpersonen, Informationsmaterial etc.

Treffpunkt

Derzeit finden keine Gruppentreffen statt. Beratung jederzeit möglich.

Die Gruppe befasst sich mit dem sogenannten "Grünen Star", der eine der häufigsten Erblindungsursachen darstellt. Zumeist ausgelöst durch einen erhöhten Augeninnendruck, wird der Sehnerv fortschreitend geschädigt, sodass sich Gesichtsfeldausfälle ergeben, die zunächst oft unbemerkt bleiben. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Formen, dem sogenannten Offen- und Engwinkelglaukom, aber auch dem Normaldruckglaukom, bei welchem trotz eines niedrigen Augeninnendrucks die Gefäße und der Sehnerv zu schwach sind, diesen dauerhaft auszuhalten. Die Therapie setzt auf eine Senkung des Augendrucks durch Tropfen oder Operation. Häufig sind bei ausgeprägtem Glaukom umfassende Schäden des Sehnervs zu beobachten (Optikusatrophie), auch eine starke Kurzsichtigkeit geht oftmals einher. Hornhautverkrümmungen werden gleichsam häufig beobachtet. Auch unspezifische Symptome wie trockene Augen oder Schleiersehen können auftreten. Risikofaktoren stellen Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und eine genetische Komponente dar. Papillenanomalien können häufig mit dem "Grünen Star" verwechselt werden. Es handelt sich hierbei jedoch um krankhafte oder genetisch bedingte Veränderungen der Austrittsstelle des Sehnerves, die ähnliche Beschwerden hervorrufen können wie Glaukomerkrankungen.

Die Selbsthilfegruppe kooperiert unabhängig und rechtlich eigenständig mit dem Bundesverband Glaukom-Selbsthilfe:
www.bundesverband-glaukom.de.